„Wer loslässt, spürt Freiheit.

Wer Freiheit spürt, findet
Ruhe.

Wer Ruhe findet, lernt sich
selbst kennen.

Wer sich selbst kennt, ist nie mehr allein.“

 

In den „Wilden Siebzigern“ das Licht der Welt erblickt, bin ich in einem
wohlbehüteten Umfeld und in auf Sicherheit und Stetigkeit ausgerichteten
Strukturen aufgewachsen. Stets war für mich der Weg das Ziel – so auch meine
Ausbildung zum Betriebökonom FH. Ein tiefer Einblick in die Welt der Zahlen
(Finanzen & Controlling) hat mich viel gelehrt – über die stets wachsende
Administrationsmaschinerie und vor allem das wichtigste Kapital, das leider
nicht wirklich wachsen kann: die Zeit.

Die Intensität eines Augenblicks
bestimmt das subjektive Zeitgefühl –

und damit die wahre Dauer des Erlebten.

Nach meinem Ausbruch aus eingangs genannten Strukturen habe ich mich für
einen Weg entschieden, in den ich mein Herzblut stecken kann: Schreiben und
Malen bedeuten für mich das Ausdrücken von Gefühlen – und Gefühle sind in
meinen Augen das Wichtigste überhaupt. Egal wessen, egal welche. Denn sie
bestimmen unser Denken, Handeln und Sein. Auch schon als „emotionaler Vampir“
bezeichnet, neige ich dazu, in die Gefühlswelten anderer einzutauchen – ich
nenne das „aus Secondhand-Erfahrungen lernen“. 😉

Nicht die Umstände bestimmen
unser Sein,

sondern die Gefühle, mit denen wir diesen Umständen begegnen.

Durch mein Tun möchte ich einen ideellen Aktivismus betreiben – inspiriert
vom Quell der Natur und dem Zugang zu anderen Bewusstseinsebenen. Subtil,
sinnlich, mit ein wenig vereinfachter Philosophie angereichert. Also sollte bei
meinen Büchern auch zwischen den Zeilen gelesen und in meinen Bildern auf
andere Ebenen geachtet werden.

Du erschaffst Deine Welt, gerade
jetzt, indem Du darin lebst.

Philip Rufli